Christine König begleitet den SSM schon viele Jahre – auch diesen Sommer findet mit ihr MARBACH MOVES statt! Sie hat uns ein paar Fragen beantwortet – die Antworten kann man hier nachlesen.

Christine, wie lange wohnst du schon in Marbach und was hat dich hierher verschlagen?

In Marbach lebe ich seit meinem 13. Lebensjahr. Damals hat sich mein Vater beruflich verändert und wir sind als Familie hierhergezogen. Ursprünglich komme ich aus Tübingen – und ehrlich gesagt war Marbach für mich damals ein kleiner Kulturschock. Mein Plan war nach der Schule eigentlich, möglichst schnell wieder wegzuziehen.

Wie man sieht, hat das nicht ganz so gut geklappt. Und darüber bin ich heute sehr froh. Denn inzwischen bin ich hier fest verwurzelt und Marbach ist meine Heimat.

Wie und wann bist du zum Stadtmarketing gekommen?

Der Einstieg ins Stadtmarketing begann für mich mit Marbach Moves. 2018 habe ich die Idee mit der Unterstützung von Kai Keller dem Stadtmarketing vorgestellt und schnell gemerkt, wie viel Potenzial in einer solchen Veranstaltung für unsere Stadt steckt.

Wenn du unsere Stadt in nur drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das und warum?

Lebenswert, familiär und potenzialstark

Marbach ist für mich eine Stadt mit hoher Lebensqualität, in der man sich kennt und gerne begegnet. Ich liebe es, dass die Wege kurz sind und wir eigentlich alles, was wir im Alltag brauchen, direkt vor Ort haben. Das macht das Leben hier unkompliziert. Gleichzeitig sehe ich in unserer Stadt noch viel Potenzial. Veranstaltungen wie Marbach Moves zeigen, wie sehr Menschen gemeinsame Erlebnisse schätzen und wie viel positives Miteinander dadurch entstehen kann

Welches Projekt oder welcher Moment des Stadtmarketings liegt dir besonders am Herzen?

Natürlich liegt mir Marbach Moves besonders am Herzen. Jedes Jahr kommen auf der Schillerhöhe Menschen unterschiedlichsten Alters und mit ganz verschiedenen Hintergründen zusammen. Sie bewegen sich gemeinsam, treffen alte Bekannte wieder, kommen ins Gespräch und verbringen einfach eine gute Zeit miteinander.

Es geht dabei um Sport und Gesundheit, aber genauso wichtig ist für mich das Zusammenkommen und das Gemeinschaftsgefühl, das bei diesem Event entsteht.

Inzwischen findet die Veranstaltung bereits im achten Jahr statt und wird durch das Stadtmarketing sowie engagierte Sponsoren ermöglicht. Dafür bin ich sehr dankbar. In diesem Jahr unterstützen uns erneut die Apotheke am Bahnhof, das MVZ Zentrum für Frauengesundheit und IMPULS Krankengymnastik. Ohne dieses Engagement wäre ein solches Event nicht möglich.

Welche Akzente möchtest du setzen, die ganz klar für deine Handschrift stehen sollen?

Meine Handschrift steht seit über zehn Jahren für Bewegung, Gesundheit und echte Begegnungen. Dabei richte ich mich bewusst nicht nur an besonders sportliche Menschen, sondern an alle, die etwas für ihr Wohlbefinden tun möchten – von Müttern über Seniorinnen und Senioren bis hin zu Alltagsathletinnen und -athleten.

Mit meinem Studio Momentum in der Stadtmitte habe ich nach 10 Jahren mobiler Selbständigkeit einen Ort geschaffen, der genau das vereint. Besonders am Herzen liegen mir dabei die Themen Krafttraining und der weibliche Beckenboden. Ich möchte Aufklären, Angst nehmen, kräftigen und begleiten.

Gleichzeitig bieten ich und das MomentumTeam ein vielfältige Gesundheits- und Bewegungsangebote – von Yoga, Pilates, Meditation und Fitnesskursen bis hin zu Präventionsangeboten für Mütter sowie Seniorinnen und Senioren.

Neben dem Bewegungsangebot habe ich das große Glück, mit tollen Fachkräften zusammenzuarbeiten. Hebamme Christiane Mader bietet in meinen Räumlichkeiten Geburtsvorbereitungskurse sowie Wochenbettbetreuung an und begleitet Familien in einer ganz besonderen Lebensphase.

Seit Kurzem ergänzt außerdem Theresa Gerlach unser Angebot. Als Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Beckenboden bietet sie private physiotherapeutische Behandlungen direkt vor Ort an.

Wo siehst du aktuell die größte Baustelle für unser Stadtmarketing und wie wollen wir diese gemeinsam angehen?

Ich sehe Potenzial vor allem in der stärkeren Vernetzung der Unternehmerinnen und Unternehmer in Marbach. Viele von uns sind als Einzelkämpfer unterwegs und würden von mehr Austausch, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamer Sichtbarkeit profitieren.

Darüber hinaus wünsche ich mir, dass die Veranstaltungen des SSM noch stärker von den Mitgliedern mitgetragen werden. Stadtmarketing lebt von Engagement und davon, dass wir uns gegenseitig unterstützen und Präsenz zeigen.

Ich würde mich deshalb sehr freuen, künftig noch mehr SSM-Mitglieder dienstags um 18 Uhr auf der Schillerhöhe zu sehen. Solche Begegnungen stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern schaffen auch wertvolle Verbindungen zwischen den Menschen und Unternehmen unserer Stadt.

Was ist dir für das Marketing der Stadt besonders wichtig?

Für mich ist beim Stadtmarketing besonders wichtig, Menschen zusammenzubringen und das Leben in der Stadt aktiv zu fördern. Als Inhaberin eines Kursstudios erlebe ich täglich, wie wertvoll Begegnungen, Gemeinschaft und gemeinsame Aktivitäten für die Menschen sind.

Ich wünsche mir deshalb mehr Veranstaltungen wie „Marbach Moves“. Jedes Jahr sehe ich auf der Schillerhöhe, wie dankbar die Menschen für dieses kostenlose Angebot sind. Solche Aktionen schaffen Begegnungen, fördern Bewegung und stärken das Miteinander – unabhängig von Alter oder Hintergrund. Gleichzeitig zeigen sie, was unsere Stadt alles zu bieten hat.

Aus meiner Sicht sollte Stadtmarketing nicht nur informieren und werben, sondern vor allem dazu beitragen, die Stadt lebendig zu machen und die Menschen vor Ort miteinander zu verbinden. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die lokalen Unternehmen und Vereine.

Auch für dich noch ein paar schnelle Entscheidungsfragen: Entweder oder?

Marktstraße oder Schillerhöhe?

Schillerhöhe – klar.

Stadtfest oder Pop-up-Location?

Stadtfest. Nichts bringt Menschen so unkompliziert zusammen.

Früher Vogel oder Nachteule?

Definitiv früher Vogel. Bedingt durch meine drei Kinder, die im Kindergarten und in der Schule sind, startet mein Tag meist sehr früh. 22.30 Uhr ist Feierabend.

Kurzer Anruf oder E-Mail?

E-Mail. Da kann ich Gedanken sammeln und strukturiert antworten.

Kaffee oder Tee?

Kaffee. Immer.

Fernreise oder Alpenpanorama?

MEER.

Christine König